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Nachwort

Mir ist aufgefallen, dass ich gar keine weiteren Worte zu dem Bildnis des Dorian Gray verloren habe. Das liegt daran, dass ich, im Endeffekt und gerade mehrere Wochen nachdem ich das Buch zuende gelesen habe, sehr schlecht darüber denke.
Ich habe immer mehr das Gefühl das Bücher wie die von Houellebecq oder Oscar Wilde zu sehr alles analysieren. Sie erforschen die Tiere in uns Menschen und zeigen uns genau auf, was wir wirklich wollen. Damit zerstören sie alle Grundsätze die von der Kirche in Jahrhunderten mühsam aufgebaut wurden.
Wie oft hört man es, dass Ehen brechen nach 25 Jahren zusammensein, dass Beziehungen nach einigen Jahren zerstört werden weil Frühling ist oder das Leute einfach ihre Körper benutzen als wären sie nichts besonderes.
Vielleicht ist das auch einfach so.

Um mal wieder Fury In The Slaughterhouse zu zitieren.
= Every Generation Got Its Own Disease =
________
The more we take the less we give that's the modern way to live
someone says live fast die young but the time runs always faster son

Well I think that I'm too young to die I love that girl don't say goodbye
change the girls like underwear using bodies without care.
________

Ich mach mir halt Gedanken wie so ein Menschtier gestrickt ist. Was muss man tun um wirklich glücklich zu werden? Im Normalfall kann man fast davon ausgehen, dass jeder seiner Gedanken schonmal von einem Menschen vorher gedacht wurde, einfach weil es schon immer schlaue Köpfe gibt. In solchen Dingen meist Menschen von denen man das gar nicht erwartet. Das sind denke ich nichtmal die "Intelektuellen" die das wirklich begreifen, sondern "die anderen" die "wirklich Schlauen"
Beim Überlegen wie wohl Menschen in den Generationen vor uns darüber gedacht haben, sind folgende Sachen aufgefallen (so Ideen entwickeln sich bei mir immer in Unterhaltungen im ICQ) früher waren alle 80er Jahre Pornofilme wie folgt gestrickt. Eine Hauptbeziehung bei der beide miteinander menschlich glücklich sind und am meisten rummachen und jeder der beiden Partner geht nebenher ficken wenn es ihm gerade passt weil da irgendwas oder irgendwer für ihn anziehendes vorbeiläuft. dabei lernt er auch vielleicht wieder was neues, was in die beziehung einfliessen kann und alle sind happy.

Das ganze wäre ein Ansatz und ist glaube als "offene Beziehung" in unserer jetzigen Gesellschaft verbreitet. Allerdings gibt es hier immernoch die Probleme der Eifersucht und anderer menschlicher Reaktionen darauf. Also kann das auch nicht der natürliche Zustand sein, der in uns genetisch festgelegt ist. Vielleicht doch der Harem wie es bei Ziegen, Pferden und im Osmanischem Reich bei den Türken im "Mittelalter" verbreitet war?

Bleibt weiterhin die Frage offen, wie ticken wir eigentlich? Was müssen wir tun um einfach glücklich zu sein? In Beziehungstechnischer hinsicht? Ich glaube am Besten ein Materietransmitter erfinden, ab ins Mittelalter und da einfach heroisch in der Schlacht sterben. Dann sind alle Probleme Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes...

aber am Ende noch einen "Witz", den ich sehr gerne mag und der vielleicht den ganzen Stress rechtfertigt:

=====

Er sieht, dass im Schlafzimmer alles sauber und ordentlich aufgeräumt ist. Und so sieht es in der ganzen Wohnung aus. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Tisch: „Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!“ Also geht er in die Küche und tatsächlich - da steht ein fertig gemachtes Frühstück, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch. Außerdem sitzt da sein Sohn und isst. Er fragt ihn: „Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?“ Sein Sohn sagt: „Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heimgekommen, total besoffen und eigentlich schon halb bewusstlos. Du hast ein paar Möbel demoliert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein Auge ausgestochen, als Du gegen einen Türgriff gelaufen bist.“ Verwirrt fragt er weiter: „Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt und das Frühstück auf dem Tisch?“ „Ach das!“ antwortet ihm sein Sohn, „Mama hat Dich ins Schlafzimmer geschleift und aufs Bett gewuchtet, aber als sie versuchte, Dir die Hose auszuziehen, hast Du gesagt: 'Hände weg, Du Schlampe, ich bin glücklich verheiratet.'“
1.7.07 21:44
 


bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ryu (2.7.07 22:29)
Hm der Witz hat was, wobei es eher eine erheiternde Geschichte als ein Witz ist, wobei ich einen Witz als etwas sehe worüber man lacht und eine Geschichte als etwas wodurch man lacht. Aber im Prinzip ist eh beides das selbe.

Irgendwie sind Gedanken dazu wie Menschen ticken, reagieren und denken. Doch wie ne Funktion die sich rekursiv immer wieder selbst ausruft also in einer Endlos-Schleife "endet".
Kann ein Mensch gedanklich begreifen wie er denkt, gibt es sowas wie "Gefühle" oder doch nur alles irgendwelche Impulse des Hirns.
Wobei wir wieder bei der elementaren Frage wären, gibt es eine Seele und wenn ja was ist sie?
Alles Wissen besteht auf einer Grundlage, was wenn diese Grundlage falsch ist, wie kann man Grundlagen beweisen. Kann man überhaupt zu 100% beweisen? Alles nur Glaube, kein Wissen?

Philosophie ist doof, die bindet einen immer so ewig.

Ja ich weiss bei dem was ich zusammenschreibe brauch ich nen eigenen Blog, aber den würd ich nicht richtig nutzen.


Ryu stinkt. Aus Prinzip. (3.7.07 08:45)
Sascha aber auch. dasdass!


FeN@w0rk (3.7.07 09:37)
Ryu mach dir nen eigenen, dann musst du meinen net so zumüllen. Und les mal "sinn des lebens" bei wikipedia nach...

und jo K ich weiß, aber ich hab keinen bock mehr auf rechtschreibung


Ryu (3.7.07 18:55)
Na solange du deinen noch selbst zumüllst. ^^
Wiki stikt btw. auch.


Matten / Website (5.7.07 10:29)
Haha! Suess!

Hab genauso gedacht wie Ryu! Hab kurz ueberlegt ob das jetzt wirklich ein Witz war.. Ich meine, ich schmunzle sowieso nur ueber Witze.. Ich musste auch schmunzeln..

Aber hatte trotzdem nicht das Gefuehl als waer es ein Witz gewesen... Das war eher .. eine Anekdote???


Lhysande (23.8.07 08:06)
Zum Bildnis des Dorian Gray (nachdem wirs ja drüber hatten)
...hm...ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang zwischen "schlecht sein" und "zu viel analysieren"...gerade das finde ich das interessante daran.
Auch zeigt es mir, dass die menschlichen Abgründe eigentlich immer die selben geblieben sind. Darüber hinaus führt es detailiert die vielen ekligen kleinen Wünsche auf, die in jedem von uns vielleicht irgendwo schlummern...wir würden uns aber eher die Zunge abbeissen, als soetwas zuzugeben..sowas nennt man dann Unterdrückung des Unterbewussten glaub ich ^^ und da sind wir ja alle Meister drin...
jetzt weiss ich gar nicht genau, worauf ich hinaus will..ich fands auf jeden Fall gut, das Buch ^^
*und ab*

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